Privatzimmer statt Hotel - Konkurrenz für Hotels wächst

Bis vor kurzem ein Arbeitszimmer, jetzt Touristenunterkunft: Für Vermieter Markus Steinle aus München ein gutes Geschäft. Seine Gäste bekommen dafür auch noch Tipps und - wenn sie wollen – ein bisschen Familienanschluss.

61 Euro pro Nacht - der Preis eines günstigen Hotels. Zu finden sind diese Angebote im Internet bei speziellen Vermietungsportalen. Dort können Gäste ihre Unterkunft auch bewerten. Ein Zahlungssystem sorgt zudem für Sicherheit.

Besonders in Touristenstädten sind die Privat-Zimmer beliebt. Berlin und München sind führend in Deutschland. Fast täglich kommen neue Angebote dazu. Den Hoteliers sind die neuen Konkurrenten ein Dorn im Auge. Der Grund: Hotels müssen zahlreiche Vorschriften einhalten, zum Beispiel zur Hygiene, zum Brandschutz oder zum Jugendschutz. Private Anbieter müssen das nicht. Das sei Schwarzmarkt, der den Wettbewerb verzerre, kritisieren die Profis. Auch die Kommunen wehren sich gegen private Touristenzimmer. Ob eine Zweckentfremdung von Wohnraum vorliegt, ist in aber vielen Fällen eine rechtliche Grauzone.

Mittlerweile laufen rund 25 Prozent der Übernachtungen über private Wohnungen. In München werden so genannte Privatwohnungen sogar ausschließlich für Touristen genutzt. Für den Eigentümer ist das ein lukratives Geschäft. Für die Stadt München aber wird hier Wohnraum zweckentfremdet. Sie hat einem Vermieter jetzt erstmals mit einem Bußgeld gedroht.

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