Was bringen 8,50 Euro Mindestlohn? Hotels müssen sparen

Nirgendwo ist der Niedriglohnsektor größer als in Mecklenburg-Vorpommern. Für viele Unternehmen bedeutet der Mindestlohn Mehrkosten, die nur durch Entlassungen gedeckt werden können. Und gespart werden müssen obendrein: In privatgeführten Häusern wie dem Hotel Schlossgarten in Neustrelitz (http://www.hotel-schlossgarten.de) bleibt jetzt abends die Küche kalt.

Wie Arbeitgeber die 8,50 Euro umgehen - Mindestlohn zahlen, woanders sparen

8,50 Euro pro Stunde - eine gute Nachricht für die 3,7 Millionen Menschen, die in Deutschland für Niedriglöhne arbeiten. Oder nicht? Die kritischen Stimmen jedenfalls sind nicht verstummt. Auch Verfechter des Mindestlohns sorgen sich: Es gebe zu viele Schlupflöcher. Wie das geht, erläutert Uwe Schlegel, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei ETL ADHOGA.

Der Rattenschwanz des Mindestlohns - Höhere Preise in Hotels und Restaurants

Jeder vierte Angestellte in Sachsen hat dank Mindestlohn am Monatsende mehr Geld. Doch die Gastronomen wollen ihre Preise anheben, da die Lieferungen teurer werden.

Freiwillig Mindestlohn - Hotel zahlt bereits jetzt 8,50 Euro je Stunde

Alle Branchen, in denen Arbeitgeber und Gewerkschaften bis zum Jahreswechsel allgemein verbindliche Tarifverträge abgeschlossen haben, können den Mindestlohn von 8,50 Euro langsamer - spätestens bis zum 1.1.2017 - einführen. Mehrere Branchen machen von dieser Übergangsregelung Gebrauch. Wir haben Hotel besucht, das jetzt schon auf Mindestlohn umstellt: das Hotel Oranien in Wiesbaden (http://www.hotel-oranien.de). Probleme bereitet nur die Pflicht, alle Arbeitszeiten genau aufzuzeichnen.

Gesetzlicher Mindestlohn - Pro und Contra

Lange wurde darum gestritten, nun gilt seit Anfang diesen Jahres in Deutschland das Mindestlohngesetz und viele Arbeitnehmer werden davon langfristig profitieren, doch einige Unternehmer fürchten vor allem finanzielle Einbußen. Über Vor- und Nachteile des gesetzlichen Mindestlohns sprechen wir mit Holger Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Mindestlohn in Deutschland: Wie Firmen reagieren

Dumpinglöhne verboten - wer Vollzeit arbeitet, soll von seiner Arbeit auch leben können. Das beschloss die Regierung in Deutschland und führte zum Beginn dieses Jahres einen Mindestlohn ein: 8,50 Euro in der Stunde. Und nun? Zahlen die Unternehmen und heben dafür ihre Preise? Oder wird getrickst? Wir fragen nach.

In Berlin zum Beispiel gilt der gesetzliche Mindestlohn auch für den Sushi-Imbiss von Sadik Tokgöz. Der Unternehmer wirbt mit niedrigen Preisen, lässt das Essen auch nach Hause bringen. Seine Lieferfahrer verdienten bislang deutlich unter dem neuen Mindestlohn. Doch der Chef des Sushi-Ladens reagiert jetzt wie wohl viele deutsche Unternehmer - er zahlt den höheren Lohn, erhöht dafür aber die Preise. Andere kündigen an, Personal abzubauen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi befürchtet, es werde getrickst zum Beispiel bei der Arbeitszeit. Wir fragten nach, was sich ändert durch den Mindestlohn - nicht nur auf dem Gehaltszettel, sondern auch bei Unternehmen und Preisen.

Jobkiller Mindestlohn?

Seit dem 1. Januar gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro - und die Bundesagentur für Arbeit rechnet mit keinen großen Folgen für den Arbeitsmarkt. Die Realität sieht manchmal aber doch anders aus, wie ein Beispiel zeigt.

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