Bei Fettbrand richtig reagieren - Lehrvideo zum richtigen Brandschutz

Brennendes Fett auf keinen Fall mit Wasser löschen! Von dieser Regel haben viele Verbraucher schon einmal gehört. Die Haushalts-Experten der Stiftung Warentest haben es trotzdem getan. Wie gefährlich das Löschen eines Fett­brandes mit Wasser tatsächlich ist, zeigt jetzt eindrucksvoll dieses Video.

Auch bei der Stiftung Warentest in Berlin gibt es regelmäßig Brandschutzübungen. Eigentlich Routine. Doch die letzte Übung beeindruckt die Teilnehmer besonders. Es geht um Feuer in der Küche und der Feuerwehrmann gießt ein Glas Wasser auf ein kleines Stückchen kochende Butter. Das Ergebnis ist atemberaubend und erschreckend zugleich: Mehrere Meter schießt die Stich­flamme explosionsartig in die Höhe. Sollte das in der heimischen Küche passieren – eine brennende Kücheneinrichtung und lebensgefährliche Verbrennungen könnten die Folge sein.

Fett fängt bei rund 300 Grad an zu brennen, Fettbrände sind also extrem heiß. Gießt man nun Wasser in die Flammen, verdampft es schlagartig und reißt das brennende Fett in einer riesigen Stichflamme nach oben. Dazu genügen schon geringe Wassermengen – ein Liter Wasser verdampft schlagartig zu 1.700 Liter Wasserdampf. Auch häufig vorwendete Feuerlöscher wie Pulver-, CO2– oder Schaumlöscher eignen sich nicht, um einen Fettbrand zu bekämpfen.

Tipp: Bei den ersten Flammen sofort einen Deckel oder ein Backblech über die Pfanne oder den Topf stülpen. Das kostet Überwindung, entzieht dem brennenden Fett aber sofort den Sauerstoff. Den Herd ausschalten und Pfanne oder Topf mit einem Topflappen von der heißen Kochstelle ziehen.

Auch spezielle Löschdecken können bei kleinen Fettbränden helfen. Dabei unbedingt darauf achten, Topf oder Pfanne nicht im Eifer des Gefechts vom Herd zu reißen. Schlagen die Flammen des Fettbrands bereits höher, geraten aber auch Löschdecken schnell an ihre Grenzen. Untersuchungen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe haben gezeigt, dass Löschdecken bei den hohen Temperaturen rasch durchbrennen können. Hat der Fettbrand bereits auf die Kücheneinrichtung übergegriffen: Auf jeden Fall sofort die Feuerwehr rufen.

Eine weitere Möglichkeit der Bekämpfung von Fettbränden sind spezielle Fettbrandlöscher. Das darin enthaltene Löschmittel löscht das brennende Fett durch Verseifung. Dabei wird es in seine Bestandteile zurückgeführt – Glycerin und Fettsäuren. Es bildet sich eine Sperrschicht über dem Brandherd, die die Sauerstoffzufuhr unterbindet. Gleichzeitig kühlt das Löschmittel das Fett soweit herunter, dass es sich nicht mehr von selbst entzünden kann. Ist ein Löscher für Fettbrände geeignet, trägt er die Kennzeichnung für Brandklasse F.

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Ein von HOTELIER TV - Carsten Hennig (@hoteliertv) gepostetes Video am