Lärm macht krank: Auf das Gehör achten - Schäden sind irreparabel

Ein einmal geschädigtes Gehör regeneriert sich nicht mehr. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV, www.dguv.de) anlässlich des am 30. April 2014 stattfindenden "Tag gegen Lärm" hin. In Deutschland sind etwa vier bis fünf Millionen Beschäftigte Gefährdungen ihrer Sicherheit und Gesundheit durch Lärmeinwirkungen ausgesetzt. Die Berufskrankheit "Lärmschwerhörigkeit" gehört - trotz erheblicher Präventionserfolge - weiterhin zu den häufigsten anerkannten Berufskrankheiten.

"Selbst wenn nach einer Überlastung der Ohren - zum Beispiel beim Besuch eines lauten Konzerts oder bei lauten Silvesterböllern - das Gefühl "Watte im Ohr zu haben" meist nach mehreren Stunden wieder verschwindet, können viele Überlastungen im Laufe der Zeit zu bleibenden Gehörschäden führen", so Dr. Martin Liedtke vom Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) in Sankt Augustin. Aber ein einmal erworbener Gehörschaden ist nicht heilbar. Und auch die akustische Wahrnehmung mit einem Hörgerät lässt sich nicht mit der eines gesunden Gehörs vergleichen. Es korrigiert den Hörschaden nicht so wie beispielsweise eine Brille eine verminderte Sehleistung. Daher ist es so wichtig, das eigene Gehör zu schützen. "Nur der richtige Gehörschutz kann tatsächlich vor Lärmschwerhörigkeit schützen", so Liedtke. Am Arbeitsplatz gibt es dazu zahlreiche Maßnahmen, die Lärm verringern sowie das Gehör der Beschäftigen schützen sollen - von lärmgeminderten Maschinen bis hin zu individuellem Gehörschutz. Den gesetzlichen Rahmen bietet die entsprechende Arbeitsschutzverordnung. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen forschen, beraten und unterstützen die Betriebe zum Thema Lärm.

Darüber hinaus ist nicht nur gehörschädigender Lärm problematisch. Geräusche können schon bei relativ niedrigen Schalldruckpegeln als lästig und störend empfunden werden. Dies gilt unter anderem für Einrichtungen, wo viele Menschen zusammen sind, beispielsweise Schulen oder Kindergärten. Störende Geräusche können aber auch den nächtlichen Schlaf beeinträchtigen und damit die notwendige Erholung verhindern. Stress sowie darauf folgende Fehlreaktionen, eine verminderte Signalwahrnehmbarkeit, Magen-Darm-Probleme oder Herz-Kreislauf-Störungen können die Folge sein.

Suche in HOTELIER TV

Die Hall of Fame: Top 20 Hotel Influencers - das Who is Who der Spitzenhotellerie

Top 20 Hotel Influencer

Partner

Kochwelt - Neues für Chefs
Restaurantführer mit den besten Restaurants in Berlin, Hamburg, London und vielen weiteren Städten
Hotel Traveller - neues Magazin
Restaurant News

Besuchen Sie uns bei Facebook

HOTELIER TV bei Facebook

Social Videos

Instagram

#Kempinski #Hotel #Bristol #Berlin doch vor dem Abriss? Hotel-Juwel am #Kudamm wird mir fehlen!

Ein von HOTELIER TV - Carsten Hennig (@hoteliertv) gepostetes Video am