Fasten und Detox - welche Kuren empfehlenswert sind

Die einen nennen es Fasten - die anderen Detox. Dahinter steckt oft die - wissenschaftlich nicht belegte - Idee, dass der Körper entschlackt oder entgiftet werden muss. Fastenkuren und Entgiftungstipps gibt es viele. Doch welche Methode tut dem Körper gut und was schadet ihm?

Beim Heilfasten nach Otto Buchinger wird der Darm zunächst mit Hilfe von Glaubersalz oder Einläufen gereinigt. Dann wird zwei Wochen nichts Festes gegessen. Erlaubt sind ungewürzte Gemüsebrühen, Saftschorlen, Kräuter- oder Früchtetee und viel Wasser, etwa zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag. Am Ende folgt das Fastenbrechen. Der Körper wird zum Beispiel mit einem Apfel allmählich wieder an feste Nahrung gewöhnt. Mediziner empfehlen, solche extremen Ernährungsformen über längere Zeit nur mit ärztlicher Betreuung durchzuführen. Bei der Schrothkur wechseln sich Trocken- und Trinktage ab.


An den Trinktagen wird nur getrunken. An den Trockentagen isst man trockene Brötchen. Getrunken wird dazu aber nur wenig. Ärzte warnen eindrücklich vor einer solchen Kur, denn eine mangelnde Flüssigkeitszufuhr kann erhebliche gesundheitliche Schäden mit sich bringen. Neben klassischen Fastenkuren gibt es auch moderne Tipps, um den Körper zu reinigen. Zum Beispiel über den Tag verteilt immer wieder Zitronensaft mit Wasser trinken. Zitronensaft enthält zwar sehr viel Vitamin C und Zitronensäure und das ist sicherlich nicht ungesund, aber Ärzte sind sich sicher, dass das nicht entgiften kann - und eine Entgiftung auch gar nicht nötig ist. Eine andere Idee: Grüne Smoothies. Dafür wird grünes Gemüse im Mixer püriert. Dem Körper soll es so leichter fallen, das Gemüse zu verdauen und alle Nährstoffe aufzunehmen. Die Ärzte-Meinung dazu: die Aufnahme der Substanzen im Körper, also die Resorption, hat nichts damit zu tun, ob Gemüse püriert ist oder nicht. Das schafft der Organismus ganz alleine.


Ein weiterer Trend: Cayennepfeffer. Das Rezept für eine sogenannte Master Cleanse Kur ist einfach: Wasser, Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer mischen. Das soll den Stoffwechsel ankurbeln und beim Abnehmen helfen. Es gibt in der Tat eine Studie, bei der der Verzehr von Cayennepfeffer Effekte auf die Gewichtsreduktion gezeigt hat. Wunder darf man sich von diesen Detoxtipps allerdings nicht erwarten. Wer fasten möchte, sollte sich vorher ärztlich beraten lassen. Fastenkuren von mehr als einer Woche sollte ein Arzt begleiten. Zum Abnehmen ist es nicht gedacht. Kinder, Schwangere, Menschen mit Essstörungen oder schweren organischen Erkrankungen dürfen nicht fasten. Es ist sinnvoll für eine solche Kur eine Auszeit vom Arbeitsalltag einzuplanen. Denn gerade zu Beginn können Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen auftreten. Wichtig ist, sich nicht zu überfordern und Ruhephasen einlegen. Was fasten wirklich bringt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Im besten Fall ist das Fasten eine Pause im Alltag und ein Neuanfang hin zu einer bewussten, gesunden Ernährung.


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