Scharfe Speisen - wie gesund sind sie wirklich?

Ob Chilischoten, Pfeffer, Knoblauch, Peperoni, Meerrettich, Senfkörner, Ingwer - in vielen Kulturkreisen auf der Welt wird scharf gegessen - nicht nur wegen des Geschmacks sondern aus vielerlei Gründen.

Durch scharfe Speisen soll man Gewicht verlieren, der Blutdruck soll auf Normalwerte sinken, die Verdauung angeregt und Entzündungen entgegengewirkt werden. Ernährungsmediziner begründen das so: Scharfe Nahrungsmittel kann der Körper besser verwerten, da Fette besser verdaut werden. Auch die Tatsache, dass scharfe Gewürze die Gefäße weiten, die Durchblutung fördern und den Kreislauf anregen, begünstigt eine positive Stoffwechselbilanz und ein ausgeglichenes Körpergewicht. Zudem wirken sich scharfe Speisen positiv auf die Mundhygiene aus. Beim Pfeffer ist der Scharfmacher das Piperin. Im Ingwer heißt er Gingerol, im Knoblauch Allicin, im Chili Capsaicin. Das Feuer im Mund entsteht, weil durch die Substanzen über die Schleimhäute Schmerzrezeptoren aktiviert werden und dem Gehirn eine Art "Hitzereiz" gemeldet wird. Das zentrale Nervensystem setzt folglich verschiedene Stoffwechselaktionen in Gang: Die Schleimhäute im Mund beginnen zu brennen. Im übrigen Körper kommt es zu Hitzewallungen und man beginnt zu schwitzen. Wie zum Ausgleich der Schärfe in der Mundhöhle gibt der übrige Organismus Flüssigkeit ab - leitet so die übermäßige Hitze wieder aus und senkt die Körpertemperatur. Menschen mit einem empfindlichen Magen oder chronischem Sodbrennen sollten scharfe Speisen und Zutaten meiden. Denn sie feuern die Magensäureproduktion zusätzlich an: Magenschmerzen, verstärktes Sodbrennen und andere Verdauungsprobleme sind die Folge. Wer mit scharfen Lebensmitteln kocht, sollte sich nach dem Schneiden unbedingt die Hände waschen: Denn scharfe Stoffe können die Schleimhäute in den Augen stark reizen. Wer zu viel Chili oder ähnliches aufgenommen hat, kann das Feuer im Mund mit Milch oder Joghurt löschen.

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